| Ziele | Verlauf | Hinweise / Organisation |
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| Raumwahrnehmung | alle TN gehen durch den Raum | nicht anstoßen, den ganzen Raum ausnutzen, nicht im Kreis gehen, mehr gerade Wege und Ecken, wo bin ich im Raum, wo sind die anderen. |
| Eigenwahrnehmung | Gehen im Raum | wo ist dein Blick, wo sind deine Hände, wie setzt du deine Füße, wie schwingen deine Arme |
| Wahrnehmung der Gruppe | Gehen im Raum | Die anderen TN wahrnehmen, was haben die einzelnen für eine Frisur, Kleidung, Haarfarbe, Augenfarbe... alles nonverbal |
| Strukturierung durch Musik | GL singt ein Lied (Kanon) TN nehmen Blickkontakt auf Hörbeispiel |
freundliche Grüße mit Blickkontakt auf dem musikalischen Schwerpunkt |
| Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein, Soziale Kontakte Notenbeispiel |
GL singt weiter das Lied TN begrüßen sich mit Körperkontakt (Handschlag) die TN werden aufgefordert, nach und nach das Lied mitzusingen |
über den Blickkontakt einen TN suchen, den man auf dem nächsten musikalischen Schwerpunkt treffen und grüßen kann, ständiger Partnerwechsel |
| Zeit strukturiert durch Musik | GL und TN singen inzwischen gemeinsam, Konzentration auf das Gehen im Tempo der Musik |
Mehrere Tempi sind möglich, ausprobieren,
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| Struktur erkennen, sicher darin werden beim Singen Gruppengefühl schaffen |
alle treffen sich im Kreis und singen das Lied, Liedform Kanon klären, als Kanon gemeinsam singen | wenn die Teilnehmer noch keine oder wenig Erfahrungen im Kanonsingen haben, dann können sie sich aneinander "festhalten", indem sie sich beim Singen zueinander wenden Hinweis: -aufeinander hören, nicht gegenseitig überschreien |
| Selbstbewusstsein, Ich-Stärke in der Gruppe (Ich höre und sehe die Anderen und bleibe trotzdem bei mir selbst) | die Kanoneinsätze erfolgen nacheinander jede Gruppe beginnt mit ihrem Einsatz, durch den Raum zu gehen, nach drei Lieddurchläufen soll die Gruppe an ihrem Platz wieder ankommen jede Gruppe führt das Gehen in einem anderen Tempo der Musik aus (z.B. Viertel, Achtel, Halbe) | Die Gruppen kommen auch nacheinander wieder an ihrem Platz an Wer sich noch nicht so sicher ist, bleibt beim Laufen bei einem sicheren Mitglied seiner Gruppe, |
| Bewegungsphantasie, Freude am Zusammenspiel, Koordination von Körper, Sprache und Bewegung, Konzentration | Jede einzelne Gruppe erfindet eine typisch Bewegung für jede musikalische Phrase (beim "Guten Morgen" - Kanon für jede Sprache eine entsprechend landestypische Geste) | Jede Gruppe kann alle Sprachen bedienen oder auch nur die eigenen, Gesang und Bewegung werden gemeinsam ausgeführt Beachte: um in der musikalischen Struktur zu bleiben, sollten Tempo und musikalischer Schwerpunkt für die Bewegung genutzt werden. Es kommt dabei aber ganz auf die Zielstellung für die Gruppe an! |
| Bewegungsrepertoire erweitern | Die Gruppen zeigen sich ihre Bewegungsideen und lernen sie gegenseitig | Die vorführende Gruppe wird gesanglich grundsätzlich von den anderen Gruppen unterstützt |
| Bewegungskoordination | Alle singen und bewegen den Kanon = Kanonsingtanz | Da alle Teilnehmer das gleiche Bewegungsrepertoire haben, können sich die Gruppen untereinander noch einmal mischen |
| Wahrnehmung in Raum und Zeit, Gruppengefühl | Am Ende wird der Kanon nur noch in der Bewegung gemeinsam ausgeführt, d.h. der Gesang fällt weg | die Gruppe trägt der gemeinsame Puls, d.h. die Bewegungs- bzw. akustischen Akzente |
| Eigenwahrnehmung / Zentrierung | Gehen im Raum, jeder in seinem eigenen Tempo | Wie fühlt sich dein Gehen jetzt an, ist es freier, lockerer, vielleicht entspannter? Kannst du deinen Körper jetzt schon etwas besser spüren? |
| Körperwahrnehmung, Bewusstes Atmen, Entspannung, | Jeder findet einen Partner, der etwa gleich groß ist. Einer der beiden steht mit dem gesamten Körpergewicht gut auf beide Beinen und schließt die Auge. | Wir wollen nun versuchen, mittels unseres Atems den Körper in seinem gesamten Raum in unser Bewusstsein zu bekommen und damit zu stärken. Bei dieser Übung arbeiten wir mit einem Partner, der unsere Aufmerksamkeit lenken und unterstützen soll. Der unterstützende Partner (P2) legt seine Hände sehr leicht auf die Schulter, so dass er mit den Fingern die Schlüsselbeine und mit den Daumen die Schulterblätter berührt. P1 versucht dort hin zu atmen, seinen Atem genau auf diese Körperstelle zu richten, den Körperraum zu erfassen, P2 legt die Hände: - auf beide Schulterblätter, - auf die obere Brustwirbelsäule und gleichzeitig auf das Brustbein, - wandert von der Brustwirbelsäule bis zu den Flanken |
| Vertrauen und Verantwortung stärken durch Führen und Folgen im Raum | Partnerwechsel | Auswertung der Erlebnisse der Partner untereinander und anschließend kurze Zusammenfassung in der großen Gruppe |
| Gruppengefühl und Abschlussritual | Alle stellen sich Schulter an Schulter gemeinsam im Kreis auf, schließen die Augen und finden einen gemeinsamen Aus- und Einatemrhythmus | Das Atmen wird durch eine Körperbewegung unterstützt, wobei sich die Gruppe beim Ausatmen gegenseitig stützt |