1. Kennenlernspiele
Kennenlernspiele sollen einen lockeren Einstieg in weitere Aktivitäten ermöglichen. Die Gruppenmitglieder, wobei es egal ist, ob sie sich schon kennen oder nicht, finden sich in spielerischer Weise zusammen und können sich sogar leichter die Namen der anderen merken.
| Titel | Namensbällchen |
| Kategorie | Kennenlernen |
| Teilnehmerzahl | beliebig |
| Dauer | |
| Material | Leere Joghurtbecher in der Anzahl der Spieler; Tischtennisball |
| Beschreibung | Das Spiel beginnt mit einer Vorstellungsrunde, jeder nennt seinen Namen, so daß die Mitspieler die Namen schon einmal gehört haben. Dann kann das Spiel beginnen.
Alle haben einen Joghurtbecher in der Hand. Einer hat in seinem Becher einen Tischtennisball. Er ruft laut einen Namen und wirft den Ball in die Luft. Der Aufgerufene muß versuchen, den Ball so schnell es geht in seinem Becher zu fangen. |
| Titel | Lügen-Portrait - vgl. IHK - Englisch Schnupperkurs |
| Kategorie | Kennenlernen |
| Teilnehmerzahl | beliebig; am besten gradzahlig |
| Dauer | max. 5 - 10 Minuten Befragung, jeweils 2 Minuten Person vorstellen |
| Material | keines |
| Beschreibung | Die Teilnehmer finden sich zu zweit zusammen, um sich gegenseitig zu interviewen. Dabei sollen vor allem Informationen über Name, Alter, Hobbys und Fakten zum Berufslebenausgetauscht werden.
Wenn sich alle wieder zusammengefunden haben, so stellt der eine den jeweils anderen der Gruppe vor (ca. 2 Minuten). Er gibt vier Informationen weiter, wovon jedoch nur drei stimmen.
Die anderen haben herauszufinden, was nicht stimmt.
Abwandlung:
Statt eine "Lüge" soll ein Wunsch (aber nicht als solcher kenntlich) bei den Einzelheiten untergebracht werden.
Die Gruppe soll dann den Wunsch/Traum erraten. |
2. Kommunikationsspiele
Kommunikationsspiele dienen im wesentlichen zur Anregung der Konversationen und der geselligen Unterhaltung. Sie haben also keinerlei Raffinement in der Regelgestaltung.
Großer Beliebtheit erfreuten sich bis in unser Jahrhundert hinein die Frage-Antwort-Spiele.
Kommunikationsspiele äußern sich in Wort (Sprache, Singen) und Bild (Tat). Gerade das gemeinsame Singen kann ebenso wie bei den Kennenlernspielen zur Gruppenintegration dienen.
| Titel | Stumm und taub |
| Kategorie | Kommunikationsspiel |
| Teilnehmerzahl | beliebig |
| Dauer | ca. 15 Minuten - 7 bis 8 Minuten pro Person für seine Rolle |
| Material | Stühle |
| Beschreibung | Die Spieler sitzen zu zweit gegenüber.
Die eine Seite übernimmt die Rolle des Gehörlosen, der Fragen stellt, die andere die des Stummen, der nun pantomimisch antworten muß. |
3. Kooperationsspiele für die Gruppe
| Titel | Miteinander |
| Kategorie | Kooperationsspiel |
| Teilnehmerzahl | beliebige gerade Anzahl |
| Dauer | 5 Minuten |
| Material | Luftballon pro 2 Personen |
| Beschreibung | Die Gruppe stellt sich in einer Reihe auf und bekommt immer einen Luftballon zwischen Bauch und Rücken zur vorderen Person geklemmt. Die Gruppe muss sich nun fortbewegen, ohne die Luftballone zu verlieren. |
| Titel | 1 - 2 - 3 - Bumm (vgl. 2. PT LP DT Rom, CeIS) |
| Kategorie | Kooperation/Aufwärmspiel (MAT) |
| Teilnehmerzahl | beliebig |
| Dauer | ca. 10 Minuten |
| Material | Stühle |
| Beschreibung | Teilnehmer sitzen im Kreis
Zuerst wird das Spiel erklärt: Wir zählen fortlaufend im Kreis. Wenn die Zahl 7 benutzt wird, sagen wir bumm. Dabei wird auch jede durch 7 teilbare Zahl mit bumm genannt. Zahlen die als eine Ziffer die 7 enthalten werden als bumzehn (z. B. für 17) gesprochen
Variante: geht auch mit 6 oder einer anderen Zahl.
Tipp:
Vorher fragen, wie weit wir zählen werden.
So oft oder so lange spielen, bis Ziel erreicht ist. |